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Die Buchstabenkombination HSDPA steht ausgeschrieben für High Speed Downlink Packet Access und ist ein Datenübertragungsverfahren innerhalb des Mobilfunkstandards UMTS. Dabei werden Datenübertragungsraten im Funknetz erzielt, die dem des DSL im Festnetzbereich ähnlich sind. Neben Deutschland wird das Verfahren auch in der Schweiz und in Österreich (natürlich aber auch weltweit) von verschiedenen Netzbetreibern angeboten.
Die maximale Datenrate hängt von dem verwendeten Empfänger ab. Der mögliche Empfang wird in so genannten Kategorien ausgedrückt. Die gängigsten Empfänger arbeiten i.d.R. mit den Kategorien 6 und 7, was einer Datenübertragungsrate von 3,6 bzw 7,2 Mbit/s entspricht. Eine weitere Kategorie ist 10, was einer Übertragung von 13,98 Mbit/s entspricht. Dies ist aber in der Praxis nahezu unmöglich, da es noch nicht die dafür erforderlichen Endgeräte gibt. Das charakteristische für HDSPA ist zum einen die flexible sowie schnelle Datenlastverteilung und zum anderen die Anpassung an die Kanalkapazität mittels AMC (“Adaptiver Modulation und Kodierung”).

Übertragung des HSPA Prepaid

Natürlich gibt es die Möglichkeit sich eine Prepaid-Karte mit HSDPA-Geschwindigkeit zu sichern. Dies ist die Möglichkeit ohne Vertragsbindung die schnelle Art der mobilen Datenübertragung zu nutzen. Natürlich gibt es mittlerweile viele Anbieter, die schnelles Internet ohne feste Laufzeit anbieten. Highspeed als Prepaid-Lösung. An dieser Stelle noch ein Tipp: Wer auf der Suche nach einem günstigen Prepaid-Angebot für das Surfen in HSDPA-Geschwindigkeit ist sollte einfach ins Internet schauen. Hier gibt es einen Vergleich aller Anbieter mit sämtlichen Leistungen.

Die Übertragung der Daten erfolgt in Intervallen, wobei ein Intervall eine Länge von 2 ms hat. Zuständig dafür sind drei UMTS-Slots (Zeitschlitze), die maximal gleichzeitig 15 Kanäle zuweisen können. Alle 2 ms sendet der Empfänger im Gegenzug ein Signal über die Qualität der Kanäle an die UMTS-Basisstation. Da an diesen Stationen viele Informationen von diversen Endgeräten zusammen laufen, wird hier automatisch bestimmt, welche Geräte mit wie viel Kanälen bedient werden.

Natürlich gibt es auch für Note- und Netbooks HSDPA-Modems, die in Form von USB-Sticks und Datenkarten angeboten werden. Der Standard liegt hierbei bei 3,6 bzw. 7,2 Mbit/s. Mittlerweile gibt es auch Modems die den so genannten HSUPA-Standard unterstützen. Dabei hat der Benutzer die Möglichkeit Uploads mit bis zu 5,76 Mbit/s vorzunehmen. Auch Mobiltelefone, die HSDPA-fähig sind können ebenfalls als Modems verwendet werden.

Während beim UMTS-Datenübertragsungsverfahren durchaus ein Handover vorkommen kann wird dieser bei der Verwendung von HSDPA von vorn herein komplett ausgeschlossen. Von einem Handover spricht man, wenn während einer bestehenden Verbindung von einer Funkzelle nahtlos in eine andere gewechselt wird. Die Daten werden demnach also nur von einer Basisstation empfangen.

Durch die Verwendung des HSDPA-Datenübertragungsverfahren sind viele interaktive Anwendungen auf mobilen Endgeräten möglich geworden. Dies hängt damit zusammen, dass die so genannte “Round Trip Time” um ein vielfaches verkürzt wird als bei dem klassischen UMTS-Verfahren. Die “Round Trip Time” ist die Zeit, die ein Datenpaket benötigt um vom Endgerät zur Basisstation und wieder zurück zu gelangen.